Hülsenfrüchte keimen lassen

In diesem Beitrag outen wir uns als grosse Keim Fans. Keine keimfähige Art von Hülsenfrüchten, Nüssen, Keimen und Samen entkommt unserer Keimstation. Als eingefleischte Pflanzenesser gehören Hülsenfrüchte und Co. auf unseren täglichen Speiseplan. Wir sind daher besonders darauf angewiesen, dass wir diese gut aufnehmen und absorbieren können. Und hierbei erweist uns die Keimmethode einen hervorragenden Dienst. Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht irgend etwas keimen.

Unsere selbstgemachte Keimstation

Um ein gesundes und selbstbestimmtes Leben zu führen, haben wir vor einiger Zeit die Intention formuliert, so viel wie möglich selber herzustellen. Und diese Absicht geht weit über den Anbau und die Verarbeitung eigener Lebensmittel hinaus. Dazu gehören auch Handwerksarbeiten und die Herstellung von allerlei Gerätschaften. So hat uns Reto eine wunderbare Keimstation eigenhändig angefertigt. Dazu hat er nur ein paar Holzlatten und einige Schrauben gebraucht. Wir geben zu, dass es eine gewisse Zeit gebraucht hat, bis sich Reto’s sonst so flinke Tastaturfinger an einen Hammer gewöhnt haben 😉 Mittlerweile geniesst er die Handwerksarbeiten sehr, da sie ihn zur Ruhe kommen und zu sich selbst zurückfinden lassen.

Die unglaublichen Vorteile des Einweichen und Keimen

Lebensmittel einzuweichen und keimen zu lassen ist eine bewährte Methode. Gekeimte Lebensmittel liefern enorme Vorteile für die eigene Ernährung. Beinahe alle Arten von Getreide, Körnern, Samen, Nüssen und Hülsenfrüchten können gekeimt werden. Durch das Einweichen und Keimen werden schädliche Eiweisse wie die Phytinsäure, Blausäure und Phasin entfernt. Dadurch können Eiweisse und Mineralien wie Eisen, Zink und Calcium, welche in den Samen, Körnern und Hülsenfrüchten enthalten sind, besser im menschlichen Verdauungstrakt absorbiert werden. Zudem wird auch der Anteil einiger Vitamine erhöht. Und nicht zuletzt können gekeimte Lebensmittel besser verdaut werden. Somit ist Verdauungsbeschwerden wie Gasbildung und Blähungen Hilfe geleistet.

Kurze Einweich- und Keimanleitung

  1. Einweichen – Gib das zum Keimen bestimmte Lebensmittel in einen genug grossen Keimbehälter rein. Fülle diesen mit ausreichend Wasser, so dass alles mehr als nur bedeckt ist.
  2. Warten – Die genauen Einweichzeiten variieren von Lebensmittel zu Lebensmittel. Die genauen Angaben findest du im Internet.
  3. Durchspülen – Nach dem Einweichen wird das restliche Wasser ausgeleert. Danach wird alles schön mit frischem Wasser durchgespült, bis die Flüssigkeit klar ist.
  4. Keimen – Spüle den Inhalt des Keimglases mindestens zwei mal am Tag durch. Das Ziel ist es, alles gründlich durchzuspülen und abtropfen zu lassen. Ob das Keimen losgegangen ist merkst du daran, dass aus den Hülsenfrüchten & Co. kleine „Schwänzchen“ herauszuwachsen beginnen. Das Keimen ist abgeschlossen, wenn die Lebensmittel richtig lange „Schwänzchen“ bekommen haben oder wenn sie zu sprossen angefangen haben. Die genauen Keimzeiten findest du ebenfalls im Internet.
  5. Aufbewahren – Halte deine Keimlinge frisch, indem du sie in einem verschliessbaren Käsetuch an einem kühlen Ort aufbewahrst.

Keep in touch

Wir wünschen dir viel Spass bei deinen ersten Keimschritten und wir sind sicher dass auch du Hülsenfrüchte keimen lassen kannst. Teile uns deine Keimerfahrungen in der Kommentarbox mit!

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Lass uns gemeinsam einer gesünderen Zukunft entgegen reiten. Anima sana in corpore sane!

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